Nadi Palmblatt Orakel und was dahinter steckt

Nadi Astrologie oder wie im Westen bekannt als Orakel-Palmblattbiblioheken sind in aller Munde und berühmt berüchtigt für ihre Prognosen, persönlich wie auch global. Natürlich wenn es solch einen Hype um diese Mystik besteht, gibt es berechtigte Zweifel ihrer Echtheit und Authentizität. In den letzten Jahrhunderten haben sich unter dieser Nadi Palmblatt Astrologie viele Betrüger ihren Platz als „authorisierte“ Nadi Orakel Leser ergaunert, und es ist auch selbst für den Kenner der einzelnen Astrologie Linien sehr schwer zu erkennen, wer aus einer echten Nadi Tradition kommt und wer nicht. Die meisten dieser bekannten Nadi Astrologen leben in und um der region von Chidambaram Town und der Tempelanlage Vaityanteshwaran Koil in Tamil Nadu, Südindien (einer berühmten Tempelanlage aus dem 8. Jahrhundert, um das eine gesamte Stadt nach derem Namen entstand), als die Chola Könige ihre besondere Gunst dieser Nadi Tradition gaben, und alle aus dem Reiche der damaligen Chola Dynastie dort ansiedelten. Doch „Nadi-Jyotish“ (das system des Orakels) ist im ganzen Land verbreitet. Eine der wichtigsten Kennzeichen um einen echten Leser von einem falschen zu unterscheiden ist sein Verhalten im Umgang mit Geld, Reichtum, Besitz und Ansehen. Das gilt nicht nur für Nadi Palmblatt Orakel Leser sondern auch für jede andere spirituelle Praxis Linie, sei es vedische Astrologie, spirituelle oder lebensbegleitende Beratungen oder sogar der einfache Yoga Unterricht. Wenn ein solcher Lehrer Unmengen an Geld von dir verlangt, oder spezielle „Karma Transformations“ Rituale im Wert von mehreren tausend Euros vorgibt auszuführen um dein Schicksal zu verbessern, kannst du sofort erkennen, das dies keine echte Nadi Palmblatt Lesung werden kann. Geld ist ein Medium von Segen durch das wir diese Welt erfahren, und ist ein ganz wichtiger Aspekt von Vertrauen, der durch zu hohe Summen oder unverschämten Forderungen von anderen Reichtümern wie Gold-, Edelstein- oder andere Sachwert Spenden komplett zerstört wird. Ist der Lehrer gierig gegenüber seinem Aspiranten nach seinem Reichtum, kann er nicht die Fähigkeit besitzen die Wahrheit in allen Umständen zu erkennen, und sie zu verkünden. Gier und Habsucht verschleiert und blockiert das klare Verständnis von Aktion und Reaktion (karma) und mediale Fähigkeiten können dadurch nicht richtig angewendet werden. Dies ist einer der Gründe warum viele der Nadi Leser ihre Zukunftsprognosen komplett falsch prognostizieren oder eben nur Halbwahrheiten. Der echte Leser der Palmblätter wie auch der vedische Astrologe nach dem traditionellen System von „Parashara Hora“ muss viele, eigene Reinigungs- und spirituell fokussierte Rituale täglich für sich und seiner Familie ausführen. So kann er sich vor Fehleinschätzungen und Illusion frei machen, und gibt auch keinen Raum für negative Reaktionen aus seinen Lesungen. Um seine spirituelle Seherkraft zu erhalten wird schon in den ersten Morgenstunden (ca. 1 1/2 Stunden vor Sonnenaufgang nennt man die Zeit „ Brahma Muhurtha“ und ist sehr kraftvoll für spirituelle Praxis) ein Bad genommen und Mantras gechantet, kleine Feuerzeremonien (Agni Hotras) ausgeführt und ein tägliches Horoskop für den kommenden Tag erstellt. Damit sieht der Astrologe welche Themen bzw. ob und was die Lesungen für besondere Fragestellungen hervorbringen können. Leider machen genau diesen ersten Schritt des beginnenden Tages nur sehr wenige der Nadi Palmblattleser, was eines der wichtigsten Säulen der vedischen Jyotish Astrologie aber beinhaltet. Das schützt den Leser und seine Prognosen vor Fehlern, und gewährleistet eine klare und eindeutige Lesung. Und gerade deswegen hat Nadi Orakel Astrologie an seiner authentischen Lesung und Praxis viel an Bedeutung im indischen Alltag verloren. Zu unglaubwürdig erscheinen viele der traditionellen Nadi Leser, und ihr Lebensstil spiegelt nicht den einfachen und erhabenen Weg der Loslösung von Materie und gelebter Spiritualität. Nun gibt es aber auch noch sehr viel mehr Mystik und Magie in der echten Palmblatt Nadi Astrologie als bei den meisten bekannt. Es gibt über 24 verschiedene Linien der Nadi Astrologie wie Chandra Nadi, Brighu Nadi, Nandi Nadi, Saptarishi Nadi, Suka Nadi, Agastya Nadi, Pushya Nadi, Kapila Nadi, Surya Nadi, Shiva Nadi und Vidyamadhaveeyam, um nur einige zu nennen. Viele dieser Linien sind verteilt über ganz Indien, bis nach Sri Lanka, Nepal, Bali und Kambodscha. Einige nutzen dein Geburtsjahr, Monat und Tag (keine Uhrzeit!), andere verwenden „Samudrika Sastra“, Texte zur Bedeutung von Hand-, Gesicht- und Körperbesonderheiten wie Muttermale, Nasenformen, Stirn etc. um in deinem Schicksal zu lesen. Andere wiederum nutzen nur den Daumenabdruck (das wohl bekannteste Symbol für die Palmblattlesung), oder dein Körperschatten, Fussabdruck oder den Zeitpunkt deines Besuches bei dem Leser. Die wohl eigenartigste und mystischste Version der Schicksalslesung ist wohl der Besuch bei einem Mantra Nadi Palmblatt Astrologen. Diese Mantra Yogis sind aber fast ausgestorben, und deren Nadi Übertragungslinien sind kaum noch in Indien zu finden. Ich habe eine Linie in all den Jahren gefunden, und unsere Südindien Reise wird ein Besuch bei solch einem Nadi Leser mit beinhalten. Bei unser Nordindien Reise besuchen wir einen Brighu Nadi Leser, der selbst aus einer Nadi Astrologie Familie kommt und dort auch seit seinem 12. Lebensjahr in der Nadi Astrologie Lehre arbeitet, und das sind nun über 75 Jahre! In der Brighu Nadi Tradition nutzen die Leser das Geburtsjahr und Datum, Numerologie (komplizierte Zahlenlehre) und den Zeitpunkt der Fragenstellung (Prasna). Daraus ergibt sich dein persönliches Palmblatt mit einer bestimmten Nummer, die jeder bei einer wiederholten Lesung wieder nutzen kann. In der Lesung kommt das komplizierte Nadi Astrologie System zur Anwendung, wo beide grossen Schicksalsplaneten wie Saturn (Vergangenheit) und Jupiter (Zukunft) und deren Verläufe über die einzelnen Häuser des Befragten gedeutet werden. Natürlich gibt es noch viele spezielle Eigenheiten der Nadi Astrologie die noch nicht gross zur Sprache kamen, wie bhukti, dasa Perioden etc. aber das können wir uns natürlich für weitere Artikel aufheben.
Mantra Nadi Astrologie

In allen grossen antiken Kulturen der Erde gab es Orakel und mystische Zukunftsvorhersagungen in einer Art Lesung, die in den meisten Fällen den Befragten zufrieden stellte, bzw. später bewies das die Prognosen eintrafen. Ob nun das Orakel von Delphi oder von der Wüste Shiwa bis hin zu den Orakelgottheiten des Buddhismus wie Pekar oder Dorje Shugden oder eben die Nadi Leser Indiens, alle mussten einen Kodex der höheren Verbindung tragen und diesen jeden Tag erneuern. Doch mit der Zeit passierte wohl das wovor jeder Praktizierende gewarnt wird, die Gier nach Ansehen und Gold, und dieses verdirbt nicht nur den Geist des Lesers des Orakels sondern eben auch seine Prognosen. Und mit den Orakellesern verschwand deren Einfluss aus der rationalen Gesellschaft von Nihilisten und Nichtgläubigen, da jedes Phänomen mit naturwissenschaftlichen Erklärungen gelöst werden konnte, bzw. hofft man dies bis in die heutige Zeit. Sollte man das Glück besitzen einen solch sehr seltenen Palmblatt Nadi Leser zu begegnen, kann dies als sehr besonders angesehen werden. Mantra Nadis sind fast ausgestorben, und ihre Kunst komplett in Vergessenheit geraten. Mantra Nadi Astrologie wird von sehr erfahrenen Mantra Yogis in einem System angewandt, die sie aus ihrer Familientradition aus heraus gelernt haben. Sie besitzen meistens nur sehr wenige Palmblatt Manuskripte, welche täglich in einem Puja Ritual verehrt werden. Diese Manuskripte werden speziell als heilig angesehen, und wechseln nur innerhalb der Familie ihren Besitzer. Aber dieses eine Manuskript hat es in sich. Die Lesung wird mit vedischen Mantras begonnen, bevor der Nadi Leser das Manuskript öffnet. Da die Blätter leer sind, zeigt er dir als Beweis die leeren Blätter und dann schliesst er seine Augen und rezitiert weiter kryptische Mantras, die selbst ein Mantra Experte nicht kennt. Ohne weitere Infos zu erfragen, rezitiert er einige Minuten wichtige Mantras, und dann manifestieren sich Schrift und Schicksal über die befragte Person auf dem leeren Palmblatt. Nachdem die Lesung abgeschlossen ist, schliesst der Leser erneut seine Augen, murmelt einige Mantras und die Schrift auf dem Manuskript verschwindet. Er fordert keine Unsummen da er weiss, würde er dies tun, liesse er es zu, das Gier und Habsucht seine Fähigkeit, diese besondere Art des Orakels zu lesen damit zerstören würde.
PALMBLATT-BIBLIOTHEKSREISE Nordindien

PALMBLATT-BIBLIOTHEKSREISE 11 Tage in Nord-Indien mit Sri Sarvabhavana Reisebeschreibung Diese Reise in den Nord-Westen Indiens führt an heilige und kulturell bedeutsame Plätze in Rajasthan und Uttar Pradesh. Im Zentrum dieser Reise steht der Besuch einer der wenigen und autorisierten Palmblattbibliothek Indiens. Nur in den Bibliotheken, in denen der Palmblattleser in einer reinen, ununterbrochenen Schüler-Lehrer-Nachfolge steht, können die von den Heiligen, auch Rishis genannt, vor Tausenden von Jahren auf den Palmblättern aufgezeichneten Informationen wahrheitsgetreu wiedergegeben werden. Darüber hinaus geht es auf der Reise vor allem darum, unterschiedliche Eindrücke aus dem kulturellen, mystischen und spirituellen Erbe Indiens zu bekommen. Shri Sarvabhavana wurde im Norden Indiens geboren und gilt in Deutschland als ein bedeutender Übersetzer und Kenner der Vedischen Texte, die er ins Englische wie auch ins Deutsche übersetzt. Durch sein tiefes Wissen über Indien und dessen Vedische Wurzeln, kann er den Teilnehmern der Reise einen sehr guten Zugang zu diesem vielfältigen und faszinierenden Land ermöglichen. Rahmen der Reise: Anzahl der Reiseteilnehmer: mind. 6 Teilnehmer und bis max. 15 Teilnehmer Unsere Reiseroute: Delhi – Agra – Jaipur – Pushkar – Udaipur Tag 1 Ankunft Delhi : Ankunft in Delhi – am besten morgens oder auch in der Nacht möglich. Sie werden vom Flughafen von einem Taxifahrer oder persönlich von einem der beiden Reiseleitern mit einem Schild in der Hand, auf dem Ihr Name steht, abgeholt. Zusammentreffen der Gruppe am Mittag im Hotel, gemeinsames Begrüßungsessen und wenn zeitlich möglich Stadtbummel zum Connaught Place, durch das moderne Indien, seinen verschiedenartigsten Läden und Geschäften bis zu einem kleinen Tempelbesuch von Sri Hanuman, der Beschützer der Reisenden. (Frühstück/-/Abendessen) Tag 2 Agra – Jaipur: Am frühen Morgen fahren wir mit dem eigens für die Reise gemieteten Bus weiter von Delhi nach Agra, um eines der bekanntesten Wunder Indiens zu besichtigen – dem Taj Mahal. Dort haben wir genügend Zeit um selbst die Anlage zu erkunden und auch über die Geschichte und historischen Hintergründe des besonderen Mausoleums von unserem Reiseleiter zu hören. Danach fahren wir weiter Richtung Jaipur, wo wir einen Stopp für unser Mittagessen einlegen. Ausgespannt geht es weiter, wo wir kurz vor Sonnenuntergang noch einen ausgewählten Platz – den Chandh Baori Tempelkomplex aus dem 8. Jahrhundert – mit einem der tiefsten Brunnen Rajasthans besuchen. Von dort ist es nicht mehr weit nach Jaipur zu unserem Hotel, wo wir entspannt im Garten sitzen können und gemeinsam den Tag bei einem Yogitee ausklingen lassen. (Frühstück/-/-) Tag 3 Jaipur: Jaipur – die phänomenale Hauptstadt Rajasthans – auch „the Pink City“ wegen der farblichen Bemalung der Altstadt genannt, hier schlagen wir unser erstes Domizil für die Reise auf. Morgens nach Ankunft leichtes Frühstück und wir gehen abends zu dem höchsten gelegenen Tempel Sri Ganeshas, der direkt an der Stadtmauer liegt. Die durch den damaligen Königs Jai Singh gebaute Tempelanlage bietet uns einen unvergleichlichen Überblick über die Stadt. Danach besuchen wir das Stadtzentrum mit seinem undurchschaubaren Stadtverkehr und wenden uns zwei besonderen Anlagen der Königsstadt zu. Dem berühmten Palast der Winde („Hawa Mahal“), der den Harem des damaligen Königs mit seiner sehr eigenwilligen Baukonstruktion beherbergte, sowie dem Jantar Mantar, dem in der Form einmaligen astronomischen Observatorium welche Gerätschaften von über 27 Meter Höhe aufweisen. Da das Observatorium sehr nah im direkten Umkreis des Hauptpalastes des Königs liegt, wurde es als direkter Teil der Schlossanlage vom König und seinen Sterndeutern und Gelehrten genutzt. Beide Anlagen vermitteln uns einen tiefen Einblick in die phänomenale Welt der antiken Kultur Indiens und den tiefen Betrachtungsweisen von Zeit, Bewusstsein und Glaube. Die überdimensionalen Messgeräte wurden zur Berechnung der Zeit und der himmlischen Gestirne für besondere religiöse Riten, Geburt und Tod, wie auch ganz profane Ereignisse, z. B. die Ankunft des Monsuns genutzt. Hier befindet sich auch die größte Sonnenuhr der Welt die auf 4 Sekunden genau die Uhrzeit bestimmen kann. Wir haben genügend Zeit diese einmalige Stadt mit all ihren kulturellen Besonderheiten, den bunten Märkten und dem schönen Radha Govinda Tempel zu erleben. Besonders die abendliche Andacht in diesem Tempelkomplex, in dem die ganze Stadt zur Innehaltung und Andacht zusammenkommt, ist ein sehr eindrucksvolles Erlebnis. (Frühstück/-/Abendessen) Tag 4 Jaipur: Von unserem Hotel aus fahren wir in die umliegende Festungsstadt Amber, der ursprüngliche Sitz der Maharajas, von wo aus wir entweder mit einem Elefanten oder zu Fuß die Festungsanlage erklimmen. Dort hören wir über die Geschichten der Rajputen und das Leben in diesen geheimnisvollen Gemäuern, haben eine wahnsinnige Aussicht über das gesamte Wüstenplateau Jaipurs und erreichen durch ein Geheimgang einen weiteren Festungsabschnitt der nur den Königen vorbehalten war. Danach gibt es einen Besuch in einer Handwerksmanufaktur, in der uns das Knüpfen von Teppichen wie auch der Edelsteinschliff vorgeführt wird. Für beide Handwerkskünste ist Jaipur auf der ganzen Welt bekannt geworden. Nach dem Mittagessen hat jeder für sich Zeit die Stadt zu erkunden, und sich auf den bunten Märkten von fremden Gewürzen, exotischen Bekleidungen wie auch teuren Edelsteinschmuck verführen zu lassen. Alternativ bieten wir die Möglichkeit Agra bzw. das Taj Mahal unter Aufpreis (siehe bei Buchung) zu besuchen. Am frühen Morgen fahren wir mit dem eigens für die Reise gemieteten Bus nach Agra, um eines der bekanntesten Wunder Indiens zu besichtigen – dem Taj Mahal. Dort haben wir genügend Zeit um selbst die Anlage zu erkunden und auch über die Geschichte und historischen Hintergründe des besonderen Mausoleums von unserem Reiseleiter zu hören. Danach geht es wieder zurück nach Jaipur, wo wir einen Stopp für eine besondere Attraktion einlegen. Kurz vor Sonnenuntergang besuchen wir den Chandh Baori Tempelkomplex aus dem 8. Jahrhundert – mit einem der tiefsten Brunnen Rajasthans – ein einmaliger Anblick historischer Baukunst des Antiken Indiens. Von dort ist es nicht mehr weit nach Jaipur zu unserem Hotel, wo wir entspannt im Garten sitzen können und gemeinsam den Tag bei einem Yogitee ausklingen lassen. (Frühstück/-/-) Tag 5 Jaipur – Pushkar: Mit dem Bus geht es nach Pushkar (ca. 4 Std. Busfahrt), einem heiligen Ort inmitten der Steppenwüste Thar, der schon in der Frühgeschichte des Kontinents ein wichtiger Rastplatz auf der indischen Seidenroute und somit Handelsstadt und Pilgerort zugleich war. Angekommen in unserem Haveli Hotel, besuchen wir abends den
Palmblattreise Südindien

PALMBLATTBIBLIOTHEKSREISE 12 Tage in Süd – Indien Reisebeschreibung Südindien, ein Land voller Vielfalt und Magie. Exotische Düfte von Blumengirlanden, Räucherwerk, Jahrtausendealte Tempelanlagen und Kultstätten, aber auch moderne Millionenstädte geschlagen von großer Bevölkerungsdichte mit allen Gegensätzen der Neuzeit machen diese Reise zu einem unbeschreibliches Erlebnis. Die Südindische Kultur konnte unter dem Schutz großer Königshäuser über die Jahrtausende die verschiedensten Traditionen und Glaubenskonzepte, Philosophien und Lebensmuster erhalten und beschützen, und so bereicherten sie die Kultur des Subkontinents, von der speziellen vegetarischen Küche bis zum Tanz, Musik und Theater. Große Orte der Gelehrsamkeit und Weisheit bildeten sich als Zentrum des Lebens heraus, die sich von jeder neuen Königsdynastie inspirieren und dominieren ließ. Einige dieser bedeutenden und sagenumwobenen Orte, Sri Rangam, Kanchipuram oder Kumbakonam besuchen wir auf dieser Reise, und kommen dabei automatisch in Kontakt mit der Mantra Kultur, das Rezitieren Vedischer Sutren, Yoga, Meditation und Pranayama und den geheimnisvollen Palmblätter Bibliotheken, auch besser bekannt als Schicksalsbibliotheken. Diese Orte sind oft der Höhepunkt auf unserer Reise durch Südindien, mit ihren riesigen, beeindruckenden Tempel Anlagen, die eine innere, lebendige Schlüsselfunktion zu allen Lebewesen auf diesem Planeten in dem kosmischen Dasein und dem Zeitfaktor allen Seins reflektieren. Sie sind zwar Zeugen aus vergangenen Zeiten, bieten aber für jeden Reisenden viele beeindruckende Erlebnisse und Einblicke in unser eigenes Handeln und Tun. Bei unserem Besuch in der Palmblattbibliothek bekommt jeder die Möglichkeit in sein Schicksal zu schauen, eine eigene, individuelle Lesung zu erhalten, und Hinweise und Möglichkeiten zu seinen persönlichen Fragen und Antworten zu finden. Auch bekommen wir mit dieser Reise einen tieferen Einblick in die Gesellschaft und Kultur Südindiens, mit all seinen Schönheiten, Schätzen und Mysterien die bis in unsere heutige, moderne Zeit Einfluss nimmt. Außerdem wandern wir an den Stränden der wilden Küstenregion Bay of Bengal, besuchen Orte der einsamen Meditation, erleben Rituale und Feuerpujas und schauen dabei auf das einfache Landleben der Einheimischen, egal vom Priester zum Händler, zwischen Reisfeldern, Zuckerrohrplantagen und Palästen. Rahmen der Reise: 1. Tag: Chennai Ankunft und Transfer nach Mahabalipuram Nach der Landung in Chennai werden Sie vom Flughafen abgeholt und wir fahren etwa 50 Kilometer entlang der Koromandelküste in das südindische Mahabalipuram. Für 4 Nächte beziehen wir unser Hotel, können kurz ruhen und im Anschluss dieses kleine romantische Örtchen erkunden. Mahabalipuram war einst ein wichtiger Hafen und florierte bis ins 3. Jahrhundert durch den Seehandel mit Südostasien. Nach einem Strandspaziergang genießen wir unser gemeinsames Abendessen. (-/-/Abendbrot) 2. Tag: Mahabalipuram Morgens nach dem Yoga am Strand und unserem Frühstück besucht ein Teil der Gruppe die besten Steinmetze und Bildhauer der Region die seit vielen Jahrhunderten schon aus Granit die großen Tempelanlagen des Südens herstellen, und die hier vor Ort wohnen und arbeiten. Der andere Teil der Gruppe hat seine erste Palmblattlesung, auf die sich die einzelnen Personen vorbereiten. Beim Rundgang durch Mahabalipuram wandern wir zu deren Steinmetzern Errungenschaften aus der Antike und bewundern die berühmten Strand Tempelanlagen, welche allesamt Relikte alter indischer Königreiche sind. Ohne Frage gehören sie zu den einprägsamsten Sehenswürdigkeiten einer Indienreise, und verraten uns über deren Wissen von Ästhetik, Harmonielehre und Geometrie den wahren Schatz der alten, vedischen Kultur. Am Abend haben wir die Möglichkeit am Leuchturm den Sonnenuntergang über das kleine Fischerdorf und sein abendliches Treiben zu bewundern, und fahren dann mit unserem Bus zurück zu unserem Resort. (Frühstück/-/-) 3. Tag: Mahabalipuram Auch dieser Tag wird ganz von der Palmblattlesung geprägt sein, und unsere Freizeit wird mit der Erkundung der verschiedenen Kultplätze in und um Mahabalipuram sein. Die Höhlenanlagen mit ihren Schreinen die über 1700 Jahre alt sind, wie auch die Naturphänomen des „Krishna Ball“ (ein Riesengrosser Naturfels, ähnlich einem Ball geformt), Tigercave (antike Tempelanlage direkt am Meer), Krokodilfarm oder das Meeresmuseum mit seinen über tausend verschiedenartigen Muschelformen. Ausserdem besteht natürlich die Möglichkeit am Strand und im Meer zu baden, die vielen, kleinen Läden mit den Kunstgegenständen Indiens befüllt, zu besuchen und einzukaufen. Morgens haben wir die Möglichkeit eine ausgedehnte Yogapraxis direkt am Strand zu erleben und Abends an einer Tempelzeremonie teilzunehmen. (Frühstück/-/-) 4. Tag: Mahabalipuram – Tirukalikundram und Kanchipuram – Mahabalipuram Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Exkursion zu der ca. 70 Kilometer entfernten heiligen Stadt Kanchipuram, mit einem Zwischenstopp in das mystische Dorf Tirukalikundram, und seine Tempelanlagen. Dort wurden seit vielen Jahrhunderten zwei besondere Adlervögel gefüttert, die bis in die späten 90iger Jahren des 20. Jahrhundert immer Mittags oberhalb auf die Bergspitze zum Shivatempel zur Speisung kamen. Weitere interessante Geschichten beherbergen die Tempelanlagen in und um diesen Ort, und soweit die Zeit es zulässt, besuchen wir auch diese. Danach fahren wir nach Kanchipuram weiter, und diese Stadt zählt zu den „Sieben heiligen Stätten“ Indiens. Sie ist schon in alten vedischen Texten als ein spiritueller Kraftort beschrieben, und jeder der sie besucht, spürt auch dieses. Historisch gesehen war Kanchipuram die Hauptstadt großer Königreiche, von der Antike bis ins späte 19. Jahrhundert und besitzt ein Überangebot an Tempeln und Kultplätzen. Zwei wirkliche Perlen stechen dabei heraus – der Varadaraja –Tempel sowie den Ekambareshwara-Tempel. Letzterer erstreckt sich über 9 Hektar Land und beherbergt eine 1000-Säulenhalle. Den 59 Meter hohen Gopuram-Turm (Eingangstor) sieht man schon von weitem. Da Kanchipuram auch für seine handgewebten Seidenstoffe sehr bekannt ist, besteht die Möglichkeit selber in den Läden der Seidenhändler zu gehen. Nach Ihrer Rückkehr nach Mahabalipuram, können Sie sich optional noch am Strand die „Lion Cave“ anschauen. Diese Anlage liegt ca. 5 km von Mahabalipuram und wurde erst vor kurzem aus dem Dünensand ausgegraben. Direkt am Meer gelegen, kann man von hier mit etwas Glück sogar Delphine beobachten. Abends besuchen wir den ersten Palmblatt Astrologen und jeder bekommt einen kleinen Einblick in die Fähigkeit der Palmblattleser und seinem eigenem Schicksal. (Frühstück/-/-) 5. Tag: Mahabalipuram – Pondicherry, Akasha Lingam und Ankunft in Kumbakonam Wir verlassen die Küste und fahren weiter in Richtung Süden, durch die Reisfelder und hektischen Städte des Landes. Über Pondicherry mit einem kurzen Abstecher nach Auroville (Universal Community) besuchen wir das Utopiestadt Projekt das es als Ziel hat, alle Nationen in Harmonie und Respekt zusammenzuführen. Auf einer Gesamtfläche von über 10 Quadrat km als Zentrum ein Mediations Schrein bewandern
Kailash Reise

Kailash Reise & Tour Der Kailash liegt im Zentrum eines Gebiets, das für den gesamten Wasserlauf des tibetischen Hochlands von zentraler Bedeutung ist. In seinem Gebiet entspringen die vier großen Flüsse des südasiatischen Raums: im Norden der Indus, im Osten der Yarlung Tsangpo (Brahmaputra), im Westen der Satluj, ein Zufluss des Indus, und im Süden der Karnali, ein Zufluss des Ganges. Diese Flüsse haben einen maßgeblichen Anteil an der Wasserversorgung des gesamten indischen Subkontinents. Die religiöse Bedeutung ist eng mit diesem Umstand verbunden. Bis vor wenigen Jahren galt die Region Ngari im Westen Tibets, in der das Gangdisê-Gebirge liegt, als eines der unzugänglichsten Gebiete der Welt. Die Landschaft liegt in einer durchschnittlichen Höhe von über 4500 m. Der Himalaja trennt hier Indien, Nepal und China sowohl geografisch als auch politisch. Der Kailash liegt näher an Indien als an dem Ballungsgebiet Lhasa. Die Entfernung von Delhi zum Kailash beträgt 980 km, während Lhasa 1280 km entfernt ist. Der Kailash war bis vor kurzem nur mit großem Zeitaufwand zu erreichen.[3] Inzwischen ist die Anreise durch den knapp 200 km entfernten Flughafen Ngari-Günsa und die durchgehend asphaltierte Nationalstraße G219 einfach geworden. Die Besteigung ist aber nach wie vor nicht erlaubt. Details Reisedaten baldige neue Daten werden zeitnah mitgeteilt Preise & Infos Doppelzimmer, ohne Flug: EUR Einzelzimmer, ohne Flug: EUR Reiseleitung Reiseleitung: Amara (Marcus Hugk) Anzahl der Reiseteilnehmer: mind. 6 Teilnehmer und bis max. 15 Teilnehmer
Reise durch den Himalaya, Annapurna Gebirge Upper Mustang

Im Jahre 2007 fasste ich endlich den Entschluss eines sehr langen gewünschten Reiseziels zu verwirklichen. Ich wollte den heiligen See, Damodar Kunda, an der Grenze zu Tibet im Himalaya Gebirge erkunden. Da ich das nicht alleine machen wollte, kam ein langjähriger Freund aus der Schweiz, Claudio Pavan, dazu. Wir hatten Schwierigkeiten eine autorisierte Trekking Firma in Kathmandu, Nepal, zu finden, die gleichzeitig die Kenntnisse und Erfahrungen in dieser Region hat und für uns diese Tour durchplanen konnte. Denn diese Gegend wird nur sehr selten bereist, entweder von Forscher- und Archäologenteams oder von wenigen Pilgern aus dem Buddhismus/ Hinduismus. Hinzukommt die klimatische und regionale Bedingungen die diese Tour fast unmöglich machen, denn der Damodar Kunda liegt auf einer Höhe von 4900 Meter ü.M. mit zwei steilen Pässen von über 5500 meter ü.M. und einer Distanz von über 300 km von der nächsten großen Stadt, Pokhara entfernt. Nur eine kurze Zeit im Hochsommer macht die Reise möglich. Den Rest der Jahreszeit liegt die komplette Region unter Schnee und Eis bedeckt. Auch liegt der Damodar Kunda direkt an der Grenze zu Tibet bzw. dem heutigen China, und die Chinesen wollen genaue Kenntnisse darüber besitzen wer und wo sich Ausländer an ihrer Grenze aufhalten, deswegen mussten wir diese Tour auch registrieren lassen, bei der nepalesischen Aufsichtsbehörde. Natürlich abgesehen von den ganzen Formalitäten die solch eine Trekking tour beinhaltet, auch die eigene physische und geistige Stärke sollte jeder Reisende für sich prüfen, die schwere des eigenen Gepäcks und die Ausrüstung die zulässig und tragbar die Reise nicht unnötig erschweren. Wir beschlossen im Mitte Mai die Reise anzutreten da wir die komplette Tour zu Fuss gehen wollten. Das wichtigste dabei sind die Schuhe, und ich konnte nicht feststellen, was genau für ein Schuhwerk es sein sollte, also entschloss ich mich für feste Trekking Schuhe. Mein Freund dagegen war entschlossen seine Entsagung dem modernen Schuhwerk zu erklären, um die Reise genau so zu erleben wie es Pilger vor 1000 Jahren taten. Sandalen also… Das Resultat von 19 Tagen Wanderung und über 6 bis 11 Stunden laufen, lässt dieses Bild Bände sprechen… Es ist natürlich besser jeder wandert mit festen Schuhwerk durch den Himalaya, aber wie gesagt es geht auch als Yogi, barfuß oder mit leichten Sandalen. Nur ist die Verletzung und Unstabilität um einiges grösser und gefährlicher… Die Visaformalitäten und Einreisebestimmungen nach Nepal ist einfach und werden am Flughafen erledigt. Kathmandu als Hauptstadt Nepals und mit über 4 Millionen Einwohnern liegt selber schon auf einer Höhe von ca. 1400 Meter ü.M. und jeder der hierher zuerst kommt, spürt sofort die Gewaltigkeit des Himalaya und erlebt das wuselige, asiatische Stadtleben noch als angenehm und bunt. Große Tempelanlagen am Rande der Stadt, wie Bouddhanatha und Pasupathinath, und die Paläste verschiedener Königsdynastien im Durbar Square sind einmalig und ein besonderes Erlebnis auf unserer Reise.